Gentest

Mit einem einfachen Gentest bringen Sie Licht ins Dunkeln

Ein einfacher Gentest kann meist mysteriöse und scheinbar unlösbare Fragen klären und somit einen Verdacht erhärten oder gänzlich auslöschen.

 

Es gibt heutzutage viele Möglichkeiten und auch viele Gründe, wieso man einen Gentest durchführen lassen sollte. Dieser wird sehr häufig von der Polizei in Auftrag gegeben, um mutmaßliche Verbrecher zu überführen und unschuldige Verdächtige zu entlasten. Auch in Vaterschaftsfragen wird er sehr oft zu Rate gezogen. Aufgrund der sehr großen Zuverlässigkeit eines Vaterschaftstestes mittels Genanalyse, hat der Gentest die veralteten Methoden, bei denen die Blutgruppen oder auch äußerliche Merkmale verglichen wurden, längst abgelöst und gänzlich ersetzt.

Auch die Einfachheit der Durchführung spricht dafür, dass diese Art von Test besser für solch eine Art von Analyse geeignet ist. Während bei der Untersuchung der Blutgruppen zwangsläufig Blut abgegeben werden musste, sowohl vom potentiellen Vater, wie vom Kind, reicht bei der neueren Methode eine Speichelprobe oder auch schon ein Haar aus.

Diese Tests, bei denen der so genannte genetische Fingerabdruck, der wie der tatsächliche Fingerabdruck jeweils einmalig ist, erstellt wird, basieren auf der genetischen Information des Menschen. Hierbei wird die DNA, die sich in jeder Körperzelle und somit auch in abgelösten Zellen aus dem Mundbereich, die immer im Speichel zu finden sind, befindet, extrahiert und mittels biochemischer Verfahren getrennt. Während dieser so genannten Gelelektrophorese entstehen Bandenmuster, die man durch Färbung mit einem bestimmten Farbstoff meist unter UV-Licht sichtbar machen kann. Dieser Fingerabdruck wird anschließend mit dem des Kindes abgeglichen.

Da jedes Kind die Hälfte seiner genetischen Information vom Vater und die andere Hälfte von der Mutter erhält, muss dieser mittels Gentest erstellte Fingerabdruck zu annähernd fünfzig Prozent übereinstimmen. Aufgrund von Mutationen, die im Genom auftreten, kann der Wert auch ein wenig darunter liegen. Unterscheiden sich die beiden Gentests allerdings zu deutlich, so kann die Vaterschaft mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

Nach demselben Prinzip wird auch bei der Verbrecherjagd vorgegangen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass hier die beiden genetischen Fingerabdrücke zu hundert Prozent übereinstimmen müssen, da es sich im Falle eines Täters um die gleiche DNA handeln muss. Die Tatsache, dass viel mehr Verbrechen aufgeklärt werden könne, seit es Gentests gibt, zeigt, wie sicher und genau diese sind. Genau aus diesem Grund hat man dieses Verfahren auch für die Vaterschaftstests übernommen. Diese Fragen sind ebenfalls in jedem Fall sehr wichtig und können daher keinerlei Fehler oder Ungenauigkeiten dulden. Auf diese Weise bringt solch ein Gentest Licht ins Dunkel und klärt die eine oder andere wichtige Frage.