Wakeboard

Ein Wakeboard bringt noch viel mehr Spaß, als Wasserskifahren

Wer aus dem Wintersport kommt, hat sicherlich auch schon einmal auf einem Wakeboard gestanden. Aber auch jeder andere sollte diesen Sport mal ausprobieren.

 

Das Wakeboarding ist eine schnell wachsende Trendsportart, die dem Snowboarden sehr ähnlich ist. Sogar bei vielen Wassersportfremden ist das Wakeboarden bereits eher ein Begriff, als Wasserskilaufen, wobei Letzteres ungefähr 70 Jahre älter ist. Als Wake bezeichnet man die Heckwelle, welche durch den Bootsmotor künstlich erzeugt wird. Wakeboarden ist also dementsprechend eigentlich als Bootssport geboren, hat sich aber mittlerweile auch als Seilsport etabliert, wobei zwischen diesen beiden Möglichkeiten Welten liegen. Wer cool sein will, sollte Wakeboarden zumindest einmal probiert haben, und zwar sowohl an einem Boot als auch an der Seilbahn. Wichtig ist, bevor man startet, heraus zu finden, mit welchem Fuß man vorne und mit welchem man besser hinten auf dem Wakeboard steht. Dies also haargenau, wie beim Snowboard auch.

Zum Start auf dem Wakeboard bedarf es einer gewissen Grundstellung, beziehungsweise einer bewegungsbereiten Grundstellung. Diese sollte so sein, dass man nicht verkrampft ist, um auf den Zug des Bootes sofort reagieren zu können. Der Wakeboard Anfänger startet, mit Blick und Board in Richtung des Bootes, indem er sich ins Wasser legt und die Knie zur Brust anwinkelt und die Hantel mit den Händen festhält. Dabei können die Armbeugen die Knieaußenseiten berühren. Sobald das Boot nach einem klarem Kommando anzieht, werden die Knie vom Wasserdruck an die Brust gedrückt. Dann muss man die Arme lang machen, den Oberkörper gerade haltenund sich auf die Wasseroberfläche ziehen lassen. Anschließend muss man nur noch die Hüfte seitlich auslegen, damit das Wakeboard in Fahrtrichtung gebracht werden kann, während man langsam aufsteht.

Wer noch nie auf einem Wakeboard gestanden hat, sollte mit einem Boot und nicht mit einer Seilbahn beginnen. Der Nachteil der Seilbahn ist nämlich, dass sie immer mit konstant 30 Kilometern pro Stunde fährt, egal ob Anfänger oder nicht. Sofern einem also zum Beispiel der Start misslingt, muss man sich erst wieder in der Schlange anstellen, um es erneut versuchen zu können. Wenn man sogar erst mitten im See stürzt, hat man kein Boot, welches einen zurück zieht, und muss so den ganzen Weg, mitsamt Wakeboard, zurück schwimmen. Der Bootsführer hingegen kann die Zuggeschwindigkeit selbst regulieren, um dem Anfänger den Start zu erleichtern. Dieser Sport macht sehr viel Spaß und wenn man es erst einmal kann, wird man sicherlich mit Begeisterung seine Runden auf dem Wasser drehen.