Schwangerschaftsstreifen

Schwangerschaftsstreifen effektiv vorbeugen

Viele Frauen haben während der Schwangerschaft Angst vor den Schwangerschaftsstreifen. Was man alles effektiv dagegen unternehmen und machen kann.

 

Das Bindegewebe wird in der Schwangerschaft durch die Gewichtszunahme und Vergrößerung des Bauchumfanges stark beansprucht. Daher dehnt sich die Haut automatisch mit. Diese Streifen im Gewebe nennt man Schwangerschaftsstreifen. Leider halten diesen Prozess die vielen kollagenhaltigen Fasern von schwachem Bindegewebe nicht immer stand. An besonders belasteten Körperstellen reißen sie dann, so dass dann die blaurötliche Steifen entstehen. Diese befinden sich dann meistens auf dem Bauch, Brust, Gesäß und Oberschenkel. Nach der Geburt verblassen sie dann und es bleiben dann unterschiedlich starke ausgeprägte silbrig schimmernde Narben zurück. Jede zweite Schwangere hat diese Bindegewebsschwäche, die sich oft auch schon vor einer Schwangerschaft an den Körperpartien zeigt, zum Beispiel durch Cellulitis. Aber dies ist allerdings nur ein kosmetisches Problem.

Werdende Mütter können Schwangerschaftsstreifen durch maßvolles Zunehmen und ausgewogene Ernährung vorbeugen. Wenn eine Frau während der Schwnagerschaft zu schnell zu nimmt, kann es passieren das das Bindegewebe überdehnt wird und es entstehen die Schwangerschaftsstreifen. Eine Gewichtszunahme von insgesamt zehn bis fünfzehn Kilogramm ist über die gesamte Schwanger-schaft verteilt normal. Neben dem mäßigen Zunehmen helfen auch Gymnastik, Wechselduschen, Zupf- und Knetmassagen die man ab der Frühschwangerschaft anwendet um den unschönen Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Aber eine Garantie dafür gibt es aber nicht.

Aber Schwangerschaftsstreifen sind keine Krankheit, sondern einfach ein kosmetisches Problem. Mit einfachen Massagen während der Schwangerschaft lassen sich die Schwangerschaftsstreifen schon gezielt vorbeugen. Weil wenn das Bindegewebe gelockert wird, macht das die Haut elastischer und fördert die Durchblutung. Um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, sollten deshalb ab dem dritten Monat der Schwangerschaft die gefährdeten Hautstellen regelmäßig zweimal täglich massiert werden. Ab dem neunten Monat wird allerdings den Frauen nur noch eine ganz sanfte Massage der Bauchregion empfohlen, da zu starke Massagegriffe Wehen auslösen können. Es sollten die Brust, den Bauch, den Po und die Oberschenkel regelmäßig massiert werden um den Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Zum Beispiel werden durch kreisende Bewegungen, durch Kneten und Zupfen die Durchblutung gefördert und die Elastizität des Gewebes gestärkt. Zur Zupfmassage greift man sanft mit Daumen und Zeigefinger kleinere Hautpartien, hebt diese vorsichtig an und lässt sie wieder los. Es ist ratsam dieses täglich etwa 5 Minuten durchzuführen. Viele Frauen schwören darauf, dass die Massagen bei regelmäßiger Anwendung zum Erfolg führen. Auch wechselwarmes Duschen ist gut für die Durchblutung auch für den Hautstoffwechsel. Man kann auch während des Duschens schon mit einem speziellen Massagewaschlappen die gefährdeten Regionen pflegen und man sollte das wechselwarme Duschen immer mit einem kühlen Guss beenden.