Nabenschaltung

weshalb die Nabenschaltung nicht zu verachten ist

Ein Fahrrad mit Nabenschaltung sollte man nicht gleich ausschließen. Teilweise ist es sogar besser, sich für ein solches Fahrrad zu entscheiden.

 

Die meisten Fahrräder, die man heutzutage sieht, sind mit der klassischen Kettenschaltung ausgestattet. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Tatsache zurückzuführen, dass Kettenschaltungen mit einer Vielzahl an Gängen aufwarten – was wiederum viele Radfahrer und Radsportler beeindruckt. Dabei muss angemerkt werden, dass es durchaus eine Alternative gibt. Hierbei handelt es sich um die gute alte Nabenschaltung.

Die Nabenschaltung kennen viele Leute noch von den früheren Damen- und Herrenrädern, die lediglich über drei Gänge verfügten. Mit nur einem Hebel ist es möglich, einen Gang einzulegen und somit besonders schnell zu schalten – die einzige Besonderheit besteht darin, dass beim Schalten kurz gerollt werden muss.

Aus heutiger Sicht mögen Fahrräder, die lediglich über drei Gänge verfügen, nicht mehr besonders attraktiv wirken. Allerdings muss berücksichtigt werden, dass die Nabenschaltung weiterentwickelt wurde. Die heutigen Schaltungen warten mit einer deutlich größeren Anzahl an Gängen auf, weshalb die Nabenschaltung durchaus konkurrenzfähig ist.

Im Grunde genommen kann es vollkommen ausreichend sein, wenn das Fahrrad über sieben Gänge verfügt. Damit ist ein sehr breites Spektrum abgedeckt und zudem existieren gute Zwischenstufen. Der wirkliche Vorteil besteht jedoch darin, dass die Nabenschaltung vergleichsweise kompakt und somit auch sehr leicht ist: Das Fahrradgewicht kann durch den Umstieg auf eine solche Schaltung deutlich reduziert werden. Zudem gilt die Nabenschaltung auch als sehr unanfällig: Es kann zum Beispiel nicht vorkommen, dass die Kette beim Schaltvorgang von den Zahnrändern fällt beziehungsweise sie sich beim Schalten löst.

Ein weiterer, sehr großer Vorteil besteht darin, dass nur noch zwei Zahnrädern benötigt werden: Somit kann ein kompakter und zugleich wirklich zuverlässiger Kettenschutz angebracht werden, der letztlich sicherstellt, dass diese Hosenbeine nicht mehr mit der Kette in Berührung kommen.

Auch was den Preis betrifft, so kann die Nabenschaltung durchaus gewisse Vorzüge mit sich bringen. Aus diesem Grund sollte man sich gegenüber entsprechenden Fahrradgangschaltungen auch nicht gleich verschließen. Stattdessen sollte man die Schaltungen ruhig einmal ausprobieren. Am Ende ist es so, dass man sie erst einmal getestet haben muss, bevor man sich eine stichhaltige Meinung bilden kann.