Pizzastein

Mit dem Pizzastein kann man zu Hause eine leckere Pizza zubereiten

Den Pizzastein gibt es schon seit mehreren Jahren. Allerdings ist er kaum bekannt und wird wegen seines hohen Gewicht, auch relativ selten verwendet.

 

Den Pizzastein gibt es schon seit vielen Jahren, allerdings ist er kaum bekannt, und wegen seines Gewichtes und seiner unhandlichen Form auch relativ selten zu finden. Es handelt sich dabei um einen gebrannten rauhen Stein, einem sogenannten Schamottestein. Er ist zart rosa, etwas erdig und etwa drei Zentimeter dick. Das Normalformat ist 40 mal 30 Zentimeter und er ist circa sechs Kilo schwer. Kaufen kann man ihn praktisch nur über das Internet, und zwar direkt beim Hersteller, des Weiteren gibt es auch noch sehr teure Varianten von einem Küchenhersteller. Manchmal ist er auch als Zubehör bei sehr teuren Backöfen enthalten. Im Lieferumfang sind oftmals noch ein Holzbrett, in Form einer Schaufel, und eine ausführliche Gebrauchsanweisung enthalten.

Jeder der gerne beim Italiener seine Pizza ist, weiß den dünnen und knusprigen Boden sehr zu schätzen und auch, dass die Pizza kochend heiß ist. Entschließt man sich dann dazu, seine Pizza zu Hause zu machen, egal ob es sich dabei um eine Tiefkühlpizza oder eine selbst zubereitete handelt, ist man aber leider oftmals von der Konsistenz oder dem Geschmack enttäuscht. Das Geheimnis liegt natürlich in den speziellen Pizzaöfen der Italiener. Diese sind entweder ganz aus Schamottesteinen hergestellt, oder aber zumindest damit ausgekleidet. Der Effekt ist, dass die Pizza auf den stark erhitzen Stein gelegt wird, dort ganz kurz und heftig gart, lediglich etwa drei bis fünf Minuten, und anschließend mit noch kochender Oberfläche serviert wird. Der Boden ist daraufhin schön kross und der Belag noch lecker saftig. Diesen Effekt bekommt man in den heimischen Öfen, auf Metallrosten oder sogar speziellen Pizzatellern aus Metall, einfach nicht hin.

Für die Verwendung legt man in den kalten Ofen ein Gitterost und darauf dann den Pizzastein. Unter ihm muss etwas Luft zirkulieren können, weshalb er nicht direkt auf dem Boden liegen darf. Anschließend heizt man den Ofen, auf höchster Stufe, bei Oberhitze und Unterhitze etwa 45 Minuten auf. Der Pizzastein ist dann heiß genug, wenn etwas Mehl, welches man auf den Stein gibt, schwarz wird. Dann sollte man ein wenig Mehl auf das Holzbrett geben, die Pizza darauf legen und mit Schwung vom Holzbrett auf den Stein schubsen. Nach drei bis fünf Minuten ist die Pizza gar und kann entweder mit dem Holzbrett, oder mit einem Metallheber, aus dem Ofen geholt werden. Der Pizzastein ist in erhitztem Zustand sehr heiß und darf so keinesfalls angefasst werden, weshalb man ihn im Backofen auskühlen lassen muss, was einige Stunden dauert.