Erdwärmesonden

Erdwärmesonden sind wichtig für unsere Energieeffizienz

Die Beschaffenheit des Erdbodens ist dennoch nach wie vor ein wichtiger Faktor auf dem Gebiet des Einsatzes von Erdwärmesonden zur Energiegewinnung.

 

Platzsparende Erdwärmesonden werden in die Erde eingelassen, um sich dadurch die vorhandene Erdwärme zunutze machen zu können. In ihrem Inneren bewegt sich eine Absorptionsflüssigkeit in einem geschlossenen Kreislauf und treibt so die Energie der Erde in beispielsweise Gebäude. Mit Erdwärmesonden kann die herkömmliche Heizung im Winter enorm entlastet werden. Die Erdwärme ist vorhanden und eine bislang sehr ungenutzte, aber praktisch überall vorhandene Energiequelle. Die konstante Verfügbarkeit und die dezentralen Nutzungsmöglichkeiten sorgen für ein breit gefächertes Anwendungsspektrum.

Durch die konstanten Forschungsmaßnahmen auf dem Gebiet der Erdwärmegewinnung konnten dank moderner Technik im Bereich der Erdwärmesonden eine lange Nutzungsdauer und wirtschaftlichere Form der Energiegewinnung garantiert werden. Erdwärmesonden müssen in den Erdboden eingelassen werden. Dies kann auf unterschiedliche Arten und Weisen erfolgen und ist in der Regel Abhängig von der örtlichen Bodenbeschaffenheit. Das Ramm, beziehungsweise Bohrverfahren sorgt dafür, dass die Erdwärmesonden sauber und vor allem schnell in den Erdboden eingelassen werden können.

Die aktuellen Anwendungsgebiete der Erdwärmesonden befinden sich bei Häuserneubauten oder Häusermodernisierungen. Bei Neubauten kann von Anfang an ein abgestimmtes System für den Einsatz von Wärmepumpen und Erdwärmesonden geplant und ausgeführt werden. Werden Gebäude modernisiert und saniert, bietet sich ein Wechsel im Heizsystem ebenfalls an. Mit der nachträglichen Platzierung von Erdwärmesonden lässt sich der Einsatz einer Wärmepumpenanlage definitiv auch dann noch effektiv gewährleisten. Die Einlasstiefe von Erdwärmesonden im Bereich des normalen Wohnhausbaus tendiert von 50 bis 100 Metern bis ins Erdinnere hinein.

Das genügt vollkommen, um diese erneuerbare Energiequelle ausreichend ausnutzen zu können. Abhängig von der Bodenbeschaffenheit müssen mehr oder weniger Erdwärmesonden für die Wärmepumpenanlage in den Boden eingelassen werden. Bestimmte Bodenarten sorgen für einen Leistungsentzug bei Erdwärmesonden, der ausgeglichen werden muss. Auch die Art der Einlassung in den Erdboden hängt von der Art des Bodens ab. Das saubere Rammverfahren funktioniert auch nur bei rammfähigen Böden. Harte Böden können nur mittels Bohrungen bis in die vorhergesehene Tiefe abgeteuft werden, damit die Erdwärmesonde in die Bohrlöcher eingeführt werden kann.