Privatinsolvenz

per Privatinsolvenz wieder frei von Schulden werden

Für etliche Menschen ist die Privatinsolvenz der einzige Ausweg aus den Schulden. Allerdings will dieser Schritt sehr gut vorbereitet werden.

 

Leider gibt es zunehmend mehr Menschen, die in finanziellen Schwierigkeiten stecken und einfach nicht wissen, wie sie diese Schwierigkeiten hinter sich lassen sollen. Oftmals werden die finanziellen Probleme nicht frühzeitig erkannt oder angegangen, so dass sie ihnen mit der Zeit über den Kopf wachsen und sie zum Schluss in der Schuldenfalle stecken. In solch einem Fall gestaltet es sich dann nur noch sehr schwer, das Leben wieder in geregelten Bahnen zu lenken. Daher bleibt die Privatinsolvenz oftmals als letzter und einzig vernünftiger Ausweg.

Nun geht es vielen Personen so, dass sie schon einmal von der Privatinsolvenz beziehungsweise dem so genannten Verbraucherinsolvenzverfahren gehört haben, sie jedoch nicht genau wissen, was sich hinter diesem Begriff versteckt beziehungsweise was es mit diesem Verfahren auf sich hat. Doch im Grunde genommen kann dieses Verfahren relativ einfach erklärt werden: Ziel dieses Verfahrens ist es, die Forderungen der Gläubiger soweit es geht zu erfüllen und anschließend eine so genannte Wohlverhaltensphase zu durchlaufen. Wer diese Phase durchläuft und dabei keine Verstöße begeht, darf sich einem so genannten Schuldenerlass unterziehen. Dies bedeutet wiederum, dass ihm sämtliche Schulden erlassen werden und er finanziell wieder bei Null anfangen und somit in ein neues Leben starten kann.

Allerdings kann eine Privatinsolvenz nicht ohne weiteres eingeleitet werden. Es ist nicht möglich, sich von heute auf morgen vollständig zu entschulden und von vorne zu beginnen. Stattdessen gilt es ein rechtsmäßiges Verfahren zu durchlaufen, das eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt. Daher ist es wichtig, sich von Beginn an gut beraten zu lassen. Allen Menschen, die in der Schuldenfalle stecken und diese von eigener Kraft nicht mehr verlassen können, kann nur dazu geraten werden, sich direkt an einen Schuldenberater zu wenden.

Auf die Hilfe eines Schuldenberaters kann auf dem Weg zur Privatinsolvenz nicht verzichtet werden. Sie stellt sogar den ersten Schritt dar, weil der Berater die finanzielle Situation durchleuchten und festhalten muss. Wichtig ist nur, dass man sich an die richtige Beratungsstelle wendet, damit man später die Chance hat, dass die Kosten auch übernommen werden. Deshalb ist es am besten, sich an öffentliche Schuldnerberatungsstellen zu wenden und sich dort erst einmal über seine Möglichkeiten zu informieren.