Chinesisches Horoskop

Ein Chinesisches Horoskop hängt von mehreren Faktoren ab

Um ein Chinesisches Horoskop erstellen zu können, muss man sich erst einmal in die chinesische Philosophie einarbeiten, um alles verstehen zu können.

 

Ein Chinesisches Horoskop soll Auskunft über den Charakter eines Menschen geben, ähnlich wie bei unseren westlichen Sternzeichen werden der einzelnen Figur gewisse Eigenschaften zugeschrieben. Chinesen erstellen schon seit über 5000 Jahren persönliche Horoskope, das chinesische Horoskop gehört somit zu den ältesten bekannten Horoskop-Systemen. Allerdings wird im Mondkalender gerechnet, somit beginnt das chinesische Jahr eigentlich zwischen Ende Januar und Mitte Februar. Der chinesische Kalender ist sehr kompliziert und wird heute eher zur Berechnung von Festen genutzt. Es handelt sich um einen astronomischen Lunisolarkalender, der mit dem Sonnen- als auch dem Mondzyklus korrespondiert.

Ein Chinesisches Horoskop hat auch andere Deutungselemente. Zur Erstellung des Chinesischen Horoskops sind fünf Merkmale wichtig, und zwar die zwölf Tierzeichen, Yin und Yang, die Doppelstunden des Tages, die fünf Wandlungsphasen und die Jahreszeiten. In der chinesischen Astrologie geben die Tierzeichen ihren eigenen Namen jedem 12. Jahr.

Der Legende nach rief Gott Buddha selbst nach der Schöpfung alle Tiere zusammen, um sich mit ihnen über Astrologie zu unterhalten. Lediglich zwölf Tiere hielten es für nötig zu erscheinen. Und erhielten als Lohn für ihre Mühe das Recht, dass jedes Jahr von nun an den Namen eines dieser zwölf Tiere tragen solle und jedes Tier auf die Ereignisse während seines Jahres Einfluss ausüben kann. Somit haben die zwölf Tiere dann auch Einfluss auf das Schicksal der Menschen, die in dieser Zeit geboren werden. Dieses System soll bis an das Ende der Welt beibehalten werden und jedes Tier bekommt im regelmäßigen Turnus alle zwölf Jahre sein eigenes Jahr. Den Anfang macht die Ratte im chinesischen Horoskop. Weil sie zuerst vor Ort war und sich auch als erste meldete, als es um die Verteilung des Jahreskuchens ging. Dann folgen Büffel, Tiger, Hase, Drachen, Schlange, Pferd, Ziege, Affe, Hahn, Hund und schließlich das Schwein.

Den Tierkreiszeichen zugeordnet werden im Rhythmus von 60 Jahren die fünf Elemente zugeordnet, die da sind Wasser, Feuer, Holz, Metall und Erde. Wiederum je einem Tierbild zugeordnet werden die Doppelstunden, die so ähnlich wie Aszendenten in der abendländischen Astrologie einzuschätzen sind. Yin und Yang sind in allen einzelnen Tierzeichen enthalten. Yin wurde dem Weiblichen oder auch Schwachen zugeordnet, Yang hingegen dem Männlichen oder dem Starken. Die beiden Pole beeinflussen den Menschen in Bezug auf Glück, Gesundheit und Erfolg. Die Jahreszeiten beeinflussen wiederum das Gemüt des einzelnen Menschen. Aus all diesen Komponenten setzt sich ein Chinesisches Horoskop zusammen.